Ernährung des Hundes

Fast schon unmöglich heutzutage über Hundeernährung zu sprechen. Da gehts so richtig ab. Man findet Überzeugungen von vegan bis nur fleischlich. Vorab möchte ich sagen, dass ich es ganz hervorragend finde, wenn sich ein Mensch für die fleischlose Ernährung entscheidet! Super, ich bin überzeugt, dass das auch funktioniert. Nur als Schlagwort „Massentierhaltung“ ist nicht akzeptabel. Daher, super! Meine Hochachtung vor den Menschen, die das wirklich leben!!!!!

Aber, auf dieser Seite sprechen wir über Hunde. Hunde haben z. B. keine Mahlzähne (unsere Backenzähne). Sie sind nicht in der Lage Obst oder Gemüse so zu bearbeiten, dass Nährstoffe übernommen werden. Sie haben aber 42 ganz spitze Zähne um ein Tier so zu zerreißen, dass es stückweise in den Magen passt. Unglücklicherweise bekommen auch Menschen diese Zähne ab und an zu spüren. Natürlich sind Hunde domestiziert, bedeutet in diesem Zusammenhang, ganz nah am Menschen und entsprechend auch an seiner Ernährung. Daraus zu schließen, dass sich denn auch ein Hund an ethischen Strömungen, auch wenn diese richtig und gut sind, beteiligen könnte, ist schlichtweg tierschutzrelevant!

Ich habe daher zusammengestellt, wie eine Rohfleischfütterung aussehen kann.

Vorteil: Man weiß ganz genau, was der Hund zu sich nimmt. Es sollte alles frisch sein und Zusätze sind nicht mehr erforderlich.

Nachteil: Es ist ein wenig mehr Aufwand, als Dose oder Tüte auf!

Ich freue mich aus feedback und wenn Sie wollen, schreiben Sie mir und ich sende Ihnen kostenlos die Anleitung als pdf zu.

Herzliche Grüße

Was will mein Hund mir sagen?

Zuerst möchte ich mich bei meiner Bulldogge Lola bedanken, dass sie so wunderbar eine ganz klassische Situation „modellmäßig“ dargestellt hat.

Ich denke, dass für die allermeisten Hundebesitzer ganz klar sein wird, was Lola möchte. Natürlich, sie möchte mit mir spielen. Auch ganz eindeutig: Bewege den Ball! Diese Dynamik ist förmlich aus dem Foto heraus zu spüren.

Was sehen wir aber noch?

Lolas Körperspannung ist doch nicht so ganz bei der Sache. Da sind wir uns einig, da geht mehr. Sie steht da mehr so locker rum, schaut mich zwar an, aber irgendwo fehlt da der Nachdruck. Ist mehr sowas wie: Na, passiert da noch was? Für Menschen, die Lola nicht kennen, darf ich ergänzen, dass sie eher die klare, manchmal grobe, aber immer sehr eindeutige Sprache spricht. Man sollte also annehmen, dass sie deutlich kommuniziert. und ja, liebe Lola, das machst du auch auf diesem Bild.

Hätten Sie es bemerkt?

Lola legt ihren Kopf schief. Sie zeigt mir damit, dass sie nicht weiß, was ich da mache. Völlig verständlich. Aus einem Spiel mit dem Ball heraus, zücke ich die Kamera und will sie fotografieren. Für Lola ist das ein Spielabbruch, nichts Tragisches, aber durch ihre Körpersprache (Spannung aus dem Körper ist raus und Schieflegen des Kopfes) zeigt sie mir, dass sie das in dem Moment nicht versteht.

Was bedeutet das?

Für den Menschen bestimmt eine Alltagssituation, welche positiv gemeint ist. Der Augenblick ist toll, der Hundeblick süß, lass uns ein Foto machen um zu zeigen, wie toll der Hund ist. Wir sind glücklich, wir haben mit dem Hund gespielt und ein tolles Bild geschossen. Passt. Perfekt!

Für den Hund bestimmt auch eine Alltagssituation, welche super mit einem Spiel begann, dann endete, wobei dem Hund hier ganz sicher nicht klar ist, warum. Zwangsläufig drängt sich die Frage auf, was habe ich falsch gemacht? Warum reagiert der Mensch mit Spielabbruch?

Fazit:

Natürlich ist dies ein minimaler Ausschnitt aus dem Leben. Einzeln betrachtet bringt er uns zu keine tiefgreifende Erkenntnis, jedoch sei angemerkt, dass wir Welpen beibringen ungewünschte Verhaltensweisen durch Spielabbrüche zu korrigieren. Wenn wir diesen Gedanken konsequent verfolgen, bedeutet dieser Spielabbruch, wir wollen nur die tolle Situation durch ein Foto festhalten, was auf den Hund wie ein Fehlverhalten wirkt. Wenn wir also diese Situation nicht hündisch aufklären, was sollte die Lola von uns denken?

Das sollte nur ein Beispiel für fehlerhafte Kommunikation zwischen Mensch und Hund sein. Der Mensch macht und verzeiht sich Fehler, was auch richtig ist, aber, die müssen wir auch dem Hund zugestehen, auch wenn uns das Verhalten dann nicht passt, weil wir oft nicht wissen, woher dieses Verhalten kommt.

Anmerkung des Autors: Wir haben nach dem Foto weiter gespielt und damit die Situation gerettet.

Ganz liebe Grüße Willy

Pitbulls weinen nicht!

Sorry, lang hat es gedauert bis ich wieder was von mir hören lasse. Ich war aber nicht tatenlos, sondern habe mich kund getan. und es gab viele Anlässe sich kundzutun. Ich konnte kurz mit der Tierschutzbeauftragten des Landes NRW sprechen. Ergebnisse zusammengefasst bedeutet das, dass es kein Ende der Rasseliste geben wird. Kein Politiker ist bereit mögliche „Folgen“ zu verantworten. Wölfe werden ins Jadtrecht aufgenommen. Oha, ich sag mal, schlechter gehts eigentlich nicht.

Auch habe ich mich in der Vermittlung versucht. Was ein Fehlschlag. Sammy, der Shelty auf dem Bdeitragsbild sucht noch immer. Jeder Tag wird problematischer! Wenn ihr euch Sammy vorstellen könnt, meldet euch bei mir.

Bitte am besten unter: 0171 – 9500 634

Mal was in eigener Sache!

Die Zeiten sind schwierig um über Tierschutz oder Rasselisten zu sprechen. Wenn ein Hund in die Medien kommt, dann ist das immer eine Tragödie. Der Wolf soll wieder abgeschossen werden und gekümmert wird sich um die Diktatoren dieser Welt. Ich verstehe das! Natürlich gibt es Ängste, es gibt vielleicht sogar eine neue Weltordnung. Dinge, die uns allen Angst machen, weil wir sie nicht, oder doch nur sehr indirekt beeinflussen können. Ich verstehe auch diese Verallgemeinerungen, die Menschen müssen….sollen….am besten wäre…. . Ja , die Welt ist gerade nicht einfach. Kein Mensch möchte Krieg oder Arbeitslosigkeit, Hunger, Elend oder sonstwie in Bedrängnis kommen. Trotzdem scheint dies im Moment ein probates Mittel zu sein, dass Aufmerksamkeit verlagert, bewusst verschoben wird.

Sam beißt seinen Halter tot, auch das weiß keiner genau, aber wie reagiert Niedersachsen? Das ist wohl keine Schlagzeile wert? Sie erhöhen Anforderungen an Halter, geben Hunde eine zweite Chance. Sowas wird in den Medien kaum gesagt. Ich weiß es nur aus den öffentlich rechtlichen. Die Privaten haben es nicht kommuniziert. Was soll ich daraus lernen?

Dankeschön fürs Lesen!

„Angry Dogs“

„Angry Dogs“ soll mein Programm heißen. Dies erwähnte ich ja bereits. Natürlich ist der Name eine Verballhornung und so soll es auch gesehen werden. Wissenschaftlich fundiert, aber auch ein wenig humoristisch aufgearbeitet.

Heute möchte ich auf ein Lebensphase unserer Vierbeiner eingehen, welche irgendwie nie erwähnt wird. Die:

„Unheilvolle Stille“

Übernommen habe ich den Ausdruck von meiner Frau. Sie arbeitet schon ganz viele Jahre im Kindergarten und hat diesen Ausdruck geprägt. Was meine ich damit:

  • nach der Pubertät verhält sich mein Hund wieder super!
  • alle Probleme scheinen gelöst!
  • der Hund hört wieder auf meine Kommandos!
  • „Grundgütiger“, es ist überstanden!

Die Pubertät ist überstanden, das Leben geht weiter. Alles funktioniert, der Hund ist folgsam, er hört, er macht und tut. Das ist die Zeit der „Unheilvollen Stille“. Wir leben gemeinsam unser Leben. Irgendwann, mag sein zwei Jahre nach der Pubertät, wird der Hund auf „einmal“ anders. Was heute noch geliebt, mag er morgen nicht mehr, die soziale Kompetenz lässt Fragen offen, Er (der Hund) ist seltsam, er beurteilt alles anders, er reagiert anders! Was ist da los?

Wer das Phänomen kennt, möge mir eine Mail schicken.

Ganz liebe Grüße Willy

Pitbulls don´t cry

Es gibt wundervolle Menschen, mit großartigen Ideen und Fähigkeiten, welche mich zu dieser Seite inspiriert haben. Ich möchte gerne diese Plattform nutzen, um diese Hunde, alle Hunde mit diesem …Bull im Namen, den Menschen näher zu bringen.

Nein, es sind keine Monster, es sind ganz normale Hunde! Mir all den Höhen und Tiefen die es nunmal bei einem Hund gibt.

Hunde sind kein Spielzeug eines überforderten Menschen. Hunde sind Lebewesen, mit all den Freuden, Lieben, Problemen und Sorgnissen, welche auch uns, als Menschen, auszeichnen.

https://www.youtube.com/watch?v=SMA2pGFA-cQ&list=RDSMA2pGFA-cQ&start_radio=1

Jane Goodall ist gestern verstorben!

Foto von Johanna Lohr – wurde veröffentlicht im Auftrag von Steingarts Morning Briefing, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=86237019

Jane Goodall war die erste Verhaltensforscherin, welche den studierten Tieren Namen gab. Sie lebte sogar mit ihnen in ihrer natürlichen Umgebung zusammen. Das war in den 60er Jahren revolutionär! Man könnte noch so vieles über diese außergewöhnliche Frau schreiben. Aber es ist sicher nicht zu viel gesagt, wenn man behauptet, sie habe die Verhaltensbiologie, so wie wir sie heute kennen, erfunden.

Sie hat mich inspiriert Tierpsychologie zu studieren und mich in vielen Büchern von ihrer Arbeit überzeugt und mich dafür begeistert. Sie hat den Graben zwischen Menschen und Tieren, welcher damals normal war, zugeschüttet. Ich möchte ihr dafür danken und mich bedanken, dass sie mich durch ihr Arbeit begeistert und durch ihre Schriften an ihrem Leben hat teilhaben lassen. Ich möchte mit einem für sie so typischen Zitat enden:

„Das mindeste was ich tun kann, ist für die zu sprechen, die es nicht selbst tun können.“

RIP Jane Goodall

Joe, der Staff!

Wer diese Page liest ist ja bestimmt interessiert an Hunde. Das Veterinäramt meint, Joe wäre ein Pitbull-Mix, ich denke, er ist ein Staffy, wie er im Buche steht. Aber egal, das soll ja nicht Thema sein. Ich möchte hier sein Wesen vorstellen. Ich hatte es in meiner Laufbahn schon mit ganz, ganz vielen Hunden zu tun. Manchmal konnte ich helfen, manchmal nicht. Hunde sind speziell und individuell, es gibt kein Patentrezept. Ich versuche daher immer, „mir was einfallen“ zu lassen. Oft werde ich gefragt, weil unser Televisionhundetrainer hat immer eine Antwort. Ich nicht! Früher hat mich das wirklich irritiert. Anfangs war ich wirklich überzeugt, dass ich irgendwas nicht verstehe. Seit geraumer Zeit denke ich „ANGRY DOGS“. Das Programm ist in der Entwicklung. Ich versuche zukünftige Trainer auf Hunde vorzubereiten. Die dürfen beißen, kläffen, drohen, was auch immer, aber es gibt kein Schema „F“ . Wer in der Entwicklung dabei seien möchte, der wende sich gerne an mich.

Ganz liebe Grüße Willy

Umgang miteinander!

Oft verstehe ich die unsagbar aufgeladene und negative Stimmung unter den Hundeleuten nicht. Egal welches Thema angesprochen wird, Hundehaltung, -ernährung, -erziehung, -trainer, völlig egal, sofort ist die eigene Meinung gerade Anlass für einen Shitstorm! Leute, Hunde sollen Freude bereiten, wir sollten die Zeit mit ihnen genießen, wir sollten gemeinsam lachen, wir sollten Freude und Spaß empfinden. Auch Hunde haben viel mehr Freude an einem/e ausgeglichene/n Halter/in, als an son Motzpröppel. Lasst uns wieder die Zeit genießen und wertschätzen, egal, ob dick, dünn, groß, klein, hässlich oder hübsch, labby, Staffy, Pitzi, Dackel oder Pudel. Wenn, und nur dann, wenn es Ärger gibt, kann man immer noch überlegen. Patentrezepte gibt es nur auf dem Patentamt, aber nicht bei lebenden Wesen. Und genau das sind wir hoffentlich alle, sonst würde ich meine Arbeit nicht mehr machen. Mein Tipp: Lacht mal wieder!

Liebe Grüße auch von Joe und Lola

Gibt es Kampfhunde?


Der Begriff „Kampfhunde“, heute sehr negativ besetzt, ist schon sehr alt. Man versuchte lediglich Oberbegriffe zu schaffen, welche die Zuchtabsicht klarmachte. Jagdhunde sollen ja auch nicht jagen, sondern den Jäger bei den unterschiedlichsten Aufgaben und Aktivitäten unterstützen. Beispiel die Baujagd auf Dachs und Fuchs durch Terrier und Dackel. So wurde der „Kampfhund“ nicht ursprünglich zum Hundekampf gezüchtet, sondern sollte Ratten, Mäuse und allerlei andere Tiere „bekämpfen“! Man denke hier auch an den Bullenbeißer, Bulldog, welcher durch seine zurückliegende Nase einen dauerhaften Zugriff ermöglichte. Er konnte halt weiter zubeieißen und atmen, was einer Langnase nicht möglich ist. Auch haben wir bezüglich „Kampfhunde“ auch heute noch die Zuchtabsicht selbst im Namen. Neben dem Pitbull, Pit ist die Kampfarena und Bull die Ursprungsrasse, den Bandog, welches Kettenhund bedeutet. Oder den bereits oben erwähnten Bulldog. Meiner Meinung nach, hat die klarste Namensgebung der Staff, der Staffordshire Bullterrier (SBT). Er kommt aus England, aus der Grafschaft Staffordshire und ist ein Mix zwischen den größeren Bullenbeißern und den kleinen, aber immens souveränen und schnellen Terriern. Verwechseld wird er oft mit dem American Staffordshire, der aber eher ein Pitbull, als ein SBT ist und auch von einem anderen Kontinent stammt. Nach diesem verkürzten geschichtlichen Abriss möchte ich jetzt zum „Nannydog“ kommen. Im 19ten Jahrhundert wurden gerade SBTs in England für Hundekämpfe missbraucht. Man nutzte damals einfach ihre Eigenschaften und übertrug die dann, auf Kämpfe zwischen Artgenossen. Es gab auch immer Meisterschaften, wer die meisten Ratten in einer bestimmten Zeit tötet, hat gewonnen. Gerade die Mischung zwischen dem kräftigen Bullenbeißer und dem flinken Terrier boten sich an. Außerdem war durch die im Verhältnis geringe Größe des Hundes, die Haltung für arme Menschen möglich. Der Hund braucht wenig Platz, durch seine Größe auch im Verhältnis wenig Futter. Zusätzlich waren alle diese Hunde auch sehr auf ihre Menschen fixiert. Man stelle sich so einen Kampf vor, egal wer gegen wen, aber die Besitzer mussten ihren Hund immer greifen können, er durfte ja nicht den Besitzer beißen. Diese Hunde, welche mal umsich gebissen haben, wurden schnell entsorgt. Verständlich, da man ja alle Zucht auf genau die „gerichtete Aggression“ gelegt hat. Die Engländer haben im 19ten Jahrhundert Hundekämpfe verboten. Damit waren sie Vorreiter! Natürlich gab es die Illegalität, aber die große Masse sollte nun für diese Hunde eine andere Aufgabe finden. Wir erinnern uns an die kleinen Strolche und ihren AmStaff. Natürlich, jetzt sind sie bei mir: Man möchte einen Hund, welcher bedingungslos auf seinen Menschen fixiert ist. Er soll lieb und nett sein, aber Gefahren in allen Lebenslagen abwehren können! Da sind wir wieder bei Pitt, Staff und co! Jetzt passierten wohl in den 2000er Jahren Übergriffe, welche selbstverständlich furchtbar sind. Und wenn sich das auch böse anhört, der Mensch reagierte, wie er reagieren musste! Er erließ Gesetze, die er ja teilweise wieder aufhebte, aber das brachte den verurteilten Rassen nichts mehr. Die Stigmatisierung ist einfach da. Und die lebt auch in den Menschen.

Liebe Grüße von Willy, Lola und Joe