Fahrrad vs Hund

Das Fahrrad war bestimmt eine tolle Erfindung für den Menschen. Gedacht, ich bewege mich schneller vorwärts, als mich meine Füße tragen könnten. Und ja, das funktioniert ja auch, sogar neuerdings mit Motorunterstützung. Zusätzlich durch die Fitnessidee und klinafreundliche Fortbewegung zu einer Lösung stigmatisiert. Immer mehr Menschen bgeistern sich für diese Fortbewegungsart. Auch Hundebesitzer sind selbstverständlich dabei.

Sehen wir uns also die unbeschwerte Fahrradtour einmal aus der Sicht eines Hundes an:

I: Hund an der Leine:

Ein Hund ist kein Marathonläufer, er kann viele Kilometer am Tag zurücklegen, aber in seinem Tempo und mit seinen Pausen. All dies wir ihm am Rad genommen. Ausgelastet ist ein ein Hund, wenn wir ihm die Möglichkeit geben, sich in seinem Rahmen zu bewegen. Ich möchte auch nicht von der Couch gezogen werden, um dann einen 5km Gewaltmarsch machen zu müssen. Ganz im Gegenteil sogar, die Chance auf Überlastung ist extrem hoch und der Hund wird es aus Liebe zu seinem Menschen nicht mitteilen, sonder läuft und läuft und läuft …..

Spannende Dinge, für den Hund, passieren am Wegesrand. Da muss man riechen, halten, pinkeln, nachdenken und lesen. Leider nicht möglich, da er wie ein ICE vorbeirauschen muss. Hat jemand mal auf der Autobahn Mensch und Kultur genossen?

Ein Stöckchen wird verbrämt, weil der Hund sich verletzen könnte. Ein Reiz beim Fahrradfahren wird nicht erwähnt. Was passiert denn, wenn der Hund etwas Überwälltigendes sieht oder riecht? Könnte eine läufige Hündin sein, ein konkurrierender Rüde, ein Mülllaster, eine Sirene oder vielleicht den guten Nachbarn, der immer Leckerlies verteilt. Es gibt bestimmt noch viele weitere Beispiele!

II Hund nicht an der Leine:

Toll, der Hund kann sein Tempo gehen, Pausen machen, bringt weder sich selbst noch den Radfahrer in gefährliche Situationen, alles gut?

NEIN, sondern es ist eine Unverschämtheit anderen Hundebesitzern gegenüber. Auch eine läufige Hündin braucht Auslauf. Ein Hund im Trainig ist vom Besuch wahrscheinlich begeistert. Ein Problemhund, mit dem man gerne Abstand hätte……….hätte wäre wenn. Als Fahrradfahrer lasse ich dann also meinen Hund frei auf alles los. Ist das fair? Nein!

Fazit:

Wenn der Mensch unbedingt eine Fahrradtour mit dem Hund machen möchte gibt es viele Möglichkeiten. Z. B.: Hundeanhänger, Körbchen für die kleinen Vertreter, aber bitte nicht mit dem Hund an der Leine oder freilaufend!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.